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Kontakt:

Dingo Musik und Theater e.V.
Dr. Lothar Jahn
Guderoder Weg 6
34369 Hofgeismar
05671-925355
Mail an Dingo

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> Konzerte in der Lindenmühle Burguffeln

(Veranstalter:  Dingo e.V.)

Produktionen seit 1978
Dingo
Sinas Traum
Spiegelscherben
Pan
Duo mit Udo
Heiße Phase
Die Rückkehr des Dr. Barschuwe
Avos!
Michels Wunderland
Minne, traute Minne
Krippe und Kreuz
Wizlaw, der Verführer
O Maria Flos Virginum
Elisabeth: Keine wie wir!
Minnespiel im Rittergut
Es stunt ein frouwe alleine
Sängerkrieg auf der Wartburg
Anno 1414

Minnesänger-Wettstreite
Falkenstein/Bayern 2005
Falkenstein/Harz 2006 - 2016
Spangenberg 2007
Clingenburg 2008
Trifels 2008/2009
European Minne-Festival 2009
Zeiskam 2010
Burg Prunn 2012


Dingologo

BILDERGALERIEN

Elisabeth 2007
Tribut an Ougenweide 2014
Minneturnier 2013
Heckentheater 2009
Avos!1990
Sinas Traum 1986
Rock-Oper Dingo 1978, 1983
Minneturnier 2012
Sänger-Wettstreit Burg Prunn 2012
Es stunt ein frouwe alleine
2011
Minneturnier 2011


VIDEOS MIT DINGO

Video "Es stunt ein frouwe"
Es stunt ein frouwe allein

Sängerin: Dagmar Jahn

Mechthild von Magdeburg
Merseburger Zaubersprüche

Trailer zum Album 2010

Video "Amours ou trop"
Amours ou trop

Sängerin: Katharina grote Lambers

Mechthild von Magdeburg
Mechthild von Magdeburg

Gesang: Frank Wunderlich, Katharina grote Lambers, Dagmar Jahn

Elisabeth von Thüringen Trailer
Elisabeth: Keine wie wir.
Trailer zum Mysterienspiel um Elisabeth von Thüringen (Premiere 2007)


Video "Amours ou trop"
Quan vei los praz verdesir

Sängerin: Claudia Heidl

Video "Amours ou trop"
Caritas Abundat

Chor, nach Hildegard von Bingen

Tristan und Isolde
Tristan und Isolde
Traumpaar auf Burg Falkenstein: Hans Hegner und Dagmar Jahn 2012

Video "Amours ou trop"
Ougenweide-Tribut

Finale "Merseburger" mit allen Künstlern beim großen Event 2010 auf Burg Falkenstein


> ZUR ERINNERUNG AN BIELE EMMENBERGER
Im Februar 2012 ist Biele Emmenberger verstorben, der das Musiktheater Dingo als Regisseur mit aufgebaut hat. Eine Würdigung gibt es hier. 


     

feste bvrg vnd welt vol teüfel
Doctor Martinus Luther und das Mittelalter


Peter Will

feste burgDas Hofgeismarer Musiktheater Dingo beschäftigt sich seit vielen Jahren mit historischen und zeitkritischen Stoffen, verbindet dabei eine Annäherung an spannende und wichtige Themen mit der dazu passenden Musik. So gelingt eine Mischung aus Information und Einfühlung. Auf diese Weise hat sich Dingo bereits mit Elisabeth von Thüringen auseinandergesetzt (Premiere 2007 in der Elisabethkirche Marburg), mit dem russischen Abenteurer Resanow im 19. Jahrhundert ("Avos"), dem Konstanzer Konzil ("Anno 1414") und der Geschichte der Bundesrepublik ("Michels Wunderland"). Für 2017 hat Dingo nun ein Stück mit dem Titel "Feste Burg und Welt voll Teufel - Dr. Martinus Luther und das Mittelalter" in Vorbereitung. Die Lieder Martin Luthers werden in den Kontext der Überlieferung mittelalterlicher Musik zwischen geistlichem Chorgesang, Minnelied und Spielmannsmusik gestellt. Dabei soll auch Luther als Person lebendig werden, die mit einem Bein weit in Richtung Aufklärung und Moderne marschiert, mit dem anderen aber noch tief im mittelalterlichen Denken verankert ist. Luther greift in seinen Liedern auf das breite Spektrum mittelalterlicher Sanges- und Musizierkunst zurück, von Jan Hus über den Mönchen von Salzburg bis hin zu Notker und Ambrosius von Mailand. Bei seinem Kampf gegen kirchlichen Prunk und den Ablasshandel greift er Impulse der Franziskaner oder Hussiten auf. Neben solchen fortschrittlichen Impulsen finden sich bei ihm aber auch finstere Ideologien wie Hexenglaube und Judenfeindschaft. Die Lieder werden im Deutsch der Lutherzeit und in Latein vorgetragen. Instrumente wie Laute, Harfe, Krummhörner, Flöten, Drehleier, Rauschpfeife und Schlagwerk erklingen. 
>> "feste bvrg vnd welt vol teüfel - Doctor Martinus Luther und das Mittelalter": 4.6.17 Neustädter Kirche Hofgeismar 20 Uhr; 10.6.17 St. Nicolai Lemgo, 20 Uhr; 10.9.17, Stadthalle Homberg/Efze, 17 Uhr; Sa 28.10.17 Klosterkirche Fredelsloh, 18 Uhr; Di 31.10.17 Marktkirche Eschwege, 18 Uhr. Buchungsanfragen

ES STUNT EIN FROUWE ALLEINE
Der weibliche Blick auf die Minne

Dnog Frauen

Das beliebte "Frouwe"-Programm des Musiktheaters Dingo beginnt mit der Beobachtung, das in den Handschriften des Deutschen Minnesangs nur Männer zu finden sind. Aus dieser Erkenntnis heraus begeben sich die Damen auf die Suche nach der "weiblichen Handschrift". Sie finden sie bei den Trobairitz und weiblichen Trouvères, den Sängerinnen der Minne im Süden und Norden Frankreichs. Aber auch hinter Klostermauern bei Hildegard von Bingen und Mechthild von Magdeburg, die den Geist der Hohen Minne mit der Liebe zu Christus verbinden. Zu Text und Musik aus Frauensicht erklingen so unterschiedliche Instrumente wie Drehleier, Sackpfeife, Rauschpfeife, Flöten, Stabspiel, Dommel, Cornamuse, Cister und Trommeln aller Größen. Mit Claudia Heidl, Dagmar Jahn, Gerda Weinreich, Susanne Schmidt und Katharina grote Lambers sind fünf hochkarätige Sängerinnen und Schauspielerinnen am Start. Als Musiker stehen ihnen Reinhold Schmidt, Jan-Marcus Lapp und Dr. Lothar Jahn zur Seite. Das Programm ist auch auf CD erschienen.
> Am 2.7.2018 bei der Matinée nach dem Falkensteiner Minneturnier auf der Konradsburg Ermsleben/Harz, 11 Uhr.
> CD hier bestellen für 15 Euro plus 3. Euro Versand. Video zur CD hier.
> Die CD (oder Einzeltitel) zum Download bei I-Tunes, Amazon und Musicload.
> CD-Rezensionen von Detlef Knut und Florian Hellbach 

"DIESE HEILIGE ZEIT" IN ZIEGENHAIN

Weihnachtskonzert Dingo

Foto: Cornelia Ilse

Am dritten Advent 2016 gab es in der Schlosskirche Schwalmstadt-Ziegenhain ein Konzert mit dem Musiktheater Dingo unter dem Motto "Diese heilige Zeit – Mittelalterliche Weihnacht". Dabei werden geistliche und weihnachtliche Lieder des Mittelalters gesungen zur Begleitung von vielen historischen Instrumenten wie Laute, Harfe, Krummhorn, Flöten und Trommeln. Die Weihnachtsgeschichte auf mittelhochdeutsch, eine Predigt von Franz von Assisi und Informationen von Dr. Lothar Jahn zur mittelalterlichen Weihnacht rundeten runden das Programm ab.  Als Solisten brillierten der Berliner Minnesänger Hans Hegner, und die Dingo-Damen Dagmar Jahn und Katharina grote Lambers.

ANNO 1414
Konstanzer Konzil und Neustädter Kirche Hofgeismar

Anno 1414

Vor 600 Jahren wurde der "Hohe Chor" in der Neustädter Kirche Hofgeismar eingeweiht - mitten in einer für die Christenheit sehr bewegten Zeit. Das Hofgeismarer Musiktheater Dingo erinnert daran: Gleich drei Päpste waren damals davon überzeugt, die legitimen Vertreter der Christenheit zu sein. Der deutsche König Sigismund wollte diesen unhaltbaren Zustand beenden und sorgte mit viel Geschick dafür, dass in Konstanz 1414 ein großes Konzil einberufen wurde, um die Sachlage zu klären.  Daran erinnert die neue Dingo-Produktion "Anno 1414", die im März in der Neustädter Kirche ihre gefeierte Premiere erlebte und im November erneut mit großem Erfolg gezeigt wurde.  Mitwirkende beim Konzil waren übrigens auch die Ausnahme-Musiker Oswald von Wolkenstein und Guillaume Dufay. Oswald wird verkörpert durch den versierten Minnesang-Interpreten Jochen Faulhammer, Dufay ist mit einem wunderbaren Chanson präsent, das den Übergang von der mittelalterlichen Trobadormusik zur harmonisch und rhythmisch ausgefeilten Renaissance-Musik markiert. (Foto: Ulrich Reinhardt)
> Hier ein Video mit einer viertelstündigen Zusammenfassung der Produktion.
>HNA-Artikel zur Aufführung im November.

SING KEINE TRAURIGEN LIEDER FÜR MICH
Musik und Lyrik auf dem Arolser Alten Friedhof

Alter Friedhof Arolsen


Mit einem Programm aus Musik und Lyrik wurde am 26.9. der 1730 entstandene historische Friedhof in Bad Arolsen ins Blickfeld gerückt. Im Mittelpunkt des von Dr. Lothar Jahn im Auftrag des Vereins "Freunde des Arolser Alten Friedhofs" gestalteten Abends standen Gedichte und Gesänge, vorgetragen von den bekannten nordhessischen Gesangssolisten Dagmar Jahn (Sopran), Claudia Heidl (Alt) und Jochen Faulhammer (Bass) , einem kleinen Instrumentalensemble mit Musikern vom Musiktheater Dingo und dem Kasseler Chor Con Brio unter Leitung von Susanne Schmidt. Das ganze war eine bewegende Veranstaltung, die die unterschiedlichen Blickrichtungen auf das Thema Tod und Vergänglichkeit eindrücklich zum Ausdruck brachten. Zu Beginn des Programms wurde eine Trauerkantate aus Bad Arolsen aus der Entstehungszeit des Friedhofes dargeboten - ursprünglich nur im Libretto überliefert wurde sie von Dingo-Leiter Dr. Lothar Jahn im spätbarocken Zeitstil vertont.
> Die Trauerkantate auf Video.
> Querschnitt des Konzerts auf Video: Teil 1, Teil 2
> Foto-Galerie zur Veranstaltung.

TRIBUT AN OUGENWEIDE
Ausverkauftes Konzert in Vöhl

Olaf CasalichOugenweide waren in den 70er Jahren DIE Pioniere des Mittelalter-Rocks. Sie haben uhttp://i.ytimg.com/vi/xOcMuvxweik/maxresdefault.jpgnzählige Gruppen und Solisten geprägt, die sich heute mit mittelalterlicher Musik auseinandersetzten. Nach der Großveranstaltung 2010 auf Burg Falkenstein gab es im Januar 2014 erneut eine Huldigung an die Pioniere des Minne-Rock. Einen Abend lang erklangen die Klassiker aus allen Schaffensphasen der Hamburger Band, von den „Merseburger Zaubersprüchen“ bis „Dy Minne“, von „Sol“ bis „Totus floreo“. Die Veranstaltung fand auf der herrlichen Bühne der Alten Synagoge Vöhl (Nähe Edersee) statt, mit dabei waren Holger Schäfer (Adelebsen), Hans Hegner (Berlin), Musiktheater Dingo und Ougenweide-Sänger und -Mitbegründer Olaf Casalich (Hamburg) höchstpersönlich. Fast drei Stunden spielten die Musiker bei bester Laune auf und wurden am Ende gefeiert. Das Foto zeigt Olaf Casalich im "mystischen Teil" des Konzerts, in dem althochdeutsche Zaubersprüche erklangen.
> Fotos von der Veranstaltung hier.
> Mehr zum Thema bei Minnesang.com und in der HNA.
> CDs "Tribut an Ougenweide", "Merseburger Zaubersprüche"

DER SÄNGERKRIEG AUF DER WARTBURG
Die alte Legende war auf Schloss Berlepsch zu erleben

Klingsor 

Auf Schloss Berlepsch bei Witzenhausen zeigte Dingo beim Festival GRIMM 2013 im Auftrag des Kultursommers Nordhessen sein neues Werk "Der Sängerkieg auf der Wartburg". Vorlage war der Text aus dem berühmten Buch "Deutsche Sagen" der Brüder Grimm von 1816. Die Brüder Grimm führten im Stück persönlich in die Geschichte ein - dargestellt von Peter Will, der auch Regie führte, und Christian Zastrow. Das abendfüllende Musiktheaterstück mit mehr als 20 Akteuren lässt sich auch als "Prequel" zum erfolgreichn Elisabeth-Singspiel von Dingo auffassen. Es schildert, was geschah, bevor Elisabeth zur Wartburg kam. Sogar ihre Geburt wird von Klingsor in einer visionären Szene vor Schloss Berlepsch verkündet (siehe Foto oben). Doch Klingsor ist auch mit dunklen Mächten im Bunde: Das muss Wolfram von Eschenbach erfahren, als ihn der Dämon Nasion - verkörpert von Marcus van Langen - herausfordert. Das Stück stammte erneut aus der Feder von Lothar Jahn. Es gab viel Applaus und ein Publikum, das dem Stück gebannt folgte.
> Mehr zur Produktion hier.
> Holger Schäfer erzählt die Geschichte auf CD, dazu gibt es Minnelieder der Akteure, bestellen für 15 Euro plus 3 Euro Versand hier.

RÜCKBLENDE AUF DIE DINGO-GESCHICHTE AB 1978

Rückblick 30 Jahre Dingo mit Fotogalerie der Jubiläumsveranstaltung.
> Fotogalerie "Avos!", Fotogalerie "Elisabeth", Fotogalerie "Rock-Oper Dingo", Fotogalerie "Rock-Oper Dingo 2", Fotogalerie "Sinas Traum"

DINGO-VIDEOS 
Falkenlied Video
Falkenlied
Solistin: Katharina grote Lambers

Claudia Heidl
Quan vei los praz verdesir
Claudia Heidl, Falkenstein 2013

Diese heilige Zeit
Diese heilige Zeit
von Wizlaw von Rügen


Anno 1414
Anno 1414
Ausschnitt aus der Premiere im Februar 2014


Friedhof Teil 1
Friedhofskonzert Teil 1
Arolsen, September 2014



Olaf Casalich
Zweiter Merseburger Zauberspruch
Olaf Casalich, Falkenstein 2013


Stella splendens
Stella splendes, Solisten Reinhold Schmidt und Katharina grote Lambers

Falkenlied Video
Friedhofskonzert Teil 2
Arolsen, September 2014