ELISABETH - Keine wie wir.
Ein Mysterienspiel um die Heilige Elisabeth von Thüringen
Plakat Elisabeth

Für das Mysterienspiel wurden u.a. folgende mittelalterliche Quellen ausgewertet: "Vitae St. Elisabeth" des Dietrich von Apolda (Ende 13. Jh.); die Zeugnisse des Konrad von Marburg und der Bediensteten Elisabeths anlässlich der Heiligsprechung; Walther von der Vogelweide - Lieder und Spruchgesänge; Manessische und Jenaer Liederhandschrift; Wolfram von Eschenbach (Titurelklage); Carmina Burana, Cantigas de St. Maria und die Sängerkriegs-Überlieferung. 

Elisabeth und Ludwig
Große Liebe: Landgraf Ludwig von Thüringen (Sebastian Stüer) verspricht Elisabeth (Eva Wachter) die Ehe

Das Mysterienspiel zeigt die Lebensgeschichte der Heiligen Elisabeth zwischen Eisenach und Warburg in Verbindung mit Musik ihrer Zeit. Lieder der Minnesänger, geistliche Gesänge und Spielmanns-Klänge verbinden sich mit Spielszenen rund um Elisabeth. Die Wundergeschichten und Legenden werden in alten Formen des Volkstheaters dargestellt und besungen .

Kurze Videoausschnitte vom Mysterienspiel bei YouTube:

Kommt und preist Elisabeth - Musiktheater Dingo
Kommt und preist Elisabeth


Mehr zum Thema Minnesang findet sich der Website Minnesang.com. Mehr Informationen zu Elisabeth von Thüringen gibt es im Internet-Lexikon Wikipedia.

Der Vortrag von Dr. Lothar Jahn zum Thema kann per E-mail zum Preis von 3 Euro (plus 3 Euro Versand) bezogen werden.


 
 

 

Zum 800. Geburtstag von Elisabeth von Thüringen im Jahr 2007 entwickelte das Musiktheater Dingo auf Anregung des Marburger Dekans Helmut Wöllenstein und des Hofgeismarer Diakoniepfarrers Hans-Martin Wirth ein Mysterienspiel. Das Werk aus der Feder von Dingo-Gründer Lothar Jahn feierte am 7.7. bei vollem Haus in der Elisabethkirche Marburg seine Premiere und wurde in Hessen, Niedersachsen und Thüringen bis Anfang 2008 mit großem Erfolg gezeigt. Inzwischen ist ein Video erschienen mit einem Live-Mitschnitt der Aufführung in Kassel Nordshausen 2008. Video hier für 15 Euro bestellen.

>> Presseartikel:
> HNA Hofgeismar 30.10.07
> Kommentar Thomas Thiele HNA 30.10.07
> Karfunkel Nr. 71, August 2007
> Marburger Neue Zeitung 10.7.07
> HNA überregional, Nordhessen-Seite  9.7.07
> Kasseler Sonntagsblatt, 18.7.07
> HNA Homberg 6.3.07

> HNA Schwalmstadt 29.1.07

>> Viele Fotos der Premiere in Marburg hier.
>> Fotos der Aufführung in Lipprechterode hier.


Die Handlung
Thüringen,  1211. Das Land ist in die nicht enden wollenden Kriege zwischen Welfen  und Staufern um den Thron verwickelt. Landgraf Hermann hat dabei bereits sieben Mal die Seiten gewechselt.  Immer neue Truppen überfallen das Land. Doch während das Volk kämpft und darbt, feiert er prunkvolle Feste, lädt die besten Sänger und Dichter an seinen Hof.  Um seine Macht zu festigen will der Landgraf die Verbindungen nach Osten stärken. Dafür arrangiert er die Heirat seines Sohnes mit der ungarischen Königstochter Elisabeth, die er deshalb bereits im Alter von nur vier Jahren an seinen Hof bringen lässt. Doch bald schon zeigt sich: Elisabeth ist anders. Die höfische Pracht ist ihr egal. Sie lädt Kranke und Arme zu sich.Sie stellt alles in Frage, was bei Hofe gilt. Darf eine solche Frau das Sagen haben?


Dingo in der Elisabethkirche

Ich sehe einen Stern...
..., der leuchtet von Ungarn bis nach Marburg und von Marburg über die ganze Welt. Ihr sollt also wissen, dass dem König von Ungarn heute nacht eine Tochter geboren wurde. Sie wird Elisabeth heißen und heilig werden.  Und man wird sie dem Sohn des Thüringer Fürsten zur Frau geben. Ihre Heiligkeit wird das ganze Land erfreuen und erhöhen, von Ungarn bis nach Marburg und von Marburg in die ganze Welt!

Die Prophezeiung des Klingsor, nach Dietrich von Apolda

DAS MYSTERIENSPIEL  
Zum Mysterienspiel gibt es ein Textbuch und ein Notenbuch.
Die Textbuch kostet 5 Euro, das Notenbuch 10 Euro, hinzu kommt eine Versandpauschale von 3 Euro. Bestellung per Mail bei uns!

Bei der Abschlussvorstellung wurde ein Video mitgeschnitten. Die DVD erschien im Juni 2009. Bestellungen per Telefon 05671-925355 oder per Mail


Sponsoren und Förderer:

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