| WALTHER ZWISCHEN WIEN UND
WARTBURG
Vortrag mit mittelalterlicher Musik und Rezitationen |
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| Das
Musiktheater Dingo huldigt in einem Programm, das im März
2006
in Gemünden Premiere hatte, dem genialen Musiker und Dichter
Walther
von der Vogelweide (ca. 1170 - 1230). Das Programm ist eine Mischung
aus
Vortrag, Rezitationen und mittelalterlicher Musik auf historischem
Instrumentarium!
Interessierte Veranstalter melden sich unter 05671-925355 oder per Mail!!!
Wie soll man
sich dem
deutschen Minnesänger und Sangspruchdichter nähern,
dessen
Namen jeder kennt, von dessen Leben aber die meisten nur wenig wissen?
Der vom Zeitgenossen Gottfried von Straßburg als "Nachtigall"
gerühmte
Künstler hatte viele Seiten - er war eine rebellische Natur, die
sich
mit vielen Mächtigen inklusive dem Papst anlegte; er war ein
brillanter
Sänger mit herrlicher Stimme; ein sensibler Lyriker, der die
Konventionen
des Minnesangs infrage stellte; ein fahrender Spielmann, der immer um
sein
Auskommen fürchten musste!
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Der Musikjournalist und Minnesangspezialist Dr. Lothar Jahn stellt den Sänger durch markante Beispiele seines Schaffens vor, er stellt sie in den Zusammenhang der Minnesang-Tradition und der bewegten Jahre Walthers am Wiener und am Thüringer Hof, in die Zeit der Kreuzzüge und des unseligen Streits zwischen Welfen und Staufern um die Krone.
Die
Musikanten und Sänger vom Musiktheater Dingo beschäftigen
sich auf zupackende, lebendige und sensible Weise mit den Liedern
Walthers
und seiner Zeitgenossen, wobei Unterschiede und Gemeinsamkeiten der
Sänger
in der Blütezeit des Minnesangs herausgearbeitet werden.
Der Minnesänger-Wettstreit 2007
drehte sich ganz um Walther. Die Musikanten vom Musiktheater Dingo
begleiteten die angereisten Sänger aus ganz Deutschland und
Österreich auf Schloss Spangenberg hoch über Melsungen am
25.8.2007. Der Wettstreit war die offizielle
Abschluss-Veranstaltung des Nordhessischen Kultursommers 2007. Mit dabei waren folgende
Sänger: Knud Seckel, Wilfried Staufenbiel, Hans Hegner, Frank
Wunderlich, Marcus van Langen, Reinhold Schmidt und Thomas
Schallaböck.
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