MAGDEBURGER REQUIEM
CD-Single
von und mit Lothar Jahn
Erscheinungsdatum: 16.8.2026
Eigenvertrieb
> Bandcamp hier, Youtube hier,
> Streaming und Download ab 16.8.26 auch bei allen gängigen Musikplattformen
> Liedtext hier; mp3-Download hier.
Cover Artwork in Originalgröße, mit KI von Lothar Jahn erstellt in Holzschnitt-Optik (jpg)
> Musikerbiografie hier.
Cover Magdeburger Requiem

PRODUKTINFO 
   

Nach dem hoch gelobten Instrumentalalbum "Dreams of 75" (2022) mit einem durchlaufenden Stück und dem Liedermacher-Album "Alte Weggefährten" (2025) meldet sich der Hofgeismarer Musiker Lothar Jahn nun mit einer ungewöhnlichen Single-Produktion von fünfeinhalb Minuten Länge zurück. Der Titel des Stückes ist "Magdeburger Requiem".

Das Lied beginnt so, wie man es von einem Requiem erwartet: mit einem elegischen Kirchen-Orgelvorspiel - wird also die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts schon für tot erklärt? Auch auf dem in Holzschnittoptik gehaltenenen Cover-Artwork sieht man sie ja in Flammen stehen, während die bekannten vier apokalyptischen Reiter die Stadt verlassen, über der noch vier Harzhexen fliegen. Doch der Liedermacher und Musiker Lothar Jahn, in Sachsen Anhalt vor allem durch seine zwanzig Jahre währende Leitung und Organisation des Falkensteiner Minneturniers bekannt, möchte die Stadt und das kleine Land, das ihm ans Herz gewachsen ist, nicht aufgeben.

Das Orgelvorspiel täuscht: Ein kurzes Schlagzeug-Intro bricht die Beerdigungs-Stimmung auf, der folgende, recht eingängige Gesangspart wird mit einem treibenden Groove unterlegt. Mit poetischen Bildern, die in der Geschichte und der Sagenwelt des Landes ihren Ursprung haben, verarbeitet Lothar Jahn seine Eindrücke von drei Sachsen-Anhalt-Aufenthalten in diesem Jahr.

Es ist eine Mischung aus Liebeserklärung und Mahnung. Er beschreibt die Idee dahinter so: "Hier habe ich unvergesslich schöne Stunden verbracht und nette Menschen kennen gelernt. Ich liebe den Harz, die Burgen und Schlösser, die Pflege von Kunst und Kultur. Aber ich habe in letzter Zeit auch einiges Irritierende und Verstörende erlebt. Da ich das Land in den letzten Monaten gleich dreimal bereist hat, sind Eindrücke zurück geblieben, die schließlich zu einem Lied hin drängten." In Text und Musik verbinden sich Historisches und Sagenhaftes mit aktuellen Problemen - sterbende Bäume im Harz bei gleichzeitiger Weigerung, den Klimawandel ernstzunehmen, Demokratieverdruss, die Glorifizierung der DDR-Zeit, ja sogar die Verharmlosung der NS-Vergangenheit. In der letzten Strophe wird der Groove zurück genommen, in eindrücklicher Art wird ein dystopisches Bild einer trostlosen Zukunft gezeichnet, bei der die Geier über dem Naumburger Dom kreisen. Es ist ein Appell, sich zu besinnen und Vernunft und Freiheit nicht leichtfertig aufzugeben.

Zwischen den Strophen ertönt in einem auffälligen Tonartwechsel eine kurze Melodie, die von der Rauschpfeife intoniert wird - einem Rohrblattinstrument aus dem 16. Jahrhundert, dessen Klang an eine Schalmei erinnert. Dieser instrumentale Refrain über einem archaischen Bordunklang verstärkt die geschichtlich inspirierten Bilder im Text und ist gleichzeitig eine Hommage an die Minnesang-Veranstaltungen auf der Burg Falkenstein.

Lothar Jahn lebt in Hofgeismar (Nordhessen), macht seit den Siebziger Jahren Musik, spielte in Rock- und Folkbands, entwickelte Rock-Opern, Singspiele und Kabarettprogramme. Er leitet Minnesängerwettstreite, ist Carl-Maria-von-Weber-Preisträger und moderiert monatlich seine Fernsehsendung "Lothars Liedertreff" beim Kasseler Lokalfernsehen. 2019 erschien "Lothars Liederbuch" mit 100 eigenen Liedern in Text und Noten, das dazu gehörige Album enthielt 20 davon. 2022 erschien beim amerikanischen Label "Lion" sein viel beachtetes Instrumentalalbum "Dreams of 75" als CD und Vinyl, eine Hommage an die 70er Jahre, die Lothar Jahn mit dem Musiktheater Dingo 2025 auch live auf die Bühne brachte.  Mit dem Album "Alte Weggefährten" wandte sich Jahn wieder verstärkt der Liedkunst zu. Seine Vorbilder für das aktuelle Lied sieht er bei Reinhard Mey, Manfred Maurenbrecher und Franz-Josef Degenhardt.

Eingesetzte Instrumente zum Gesang von Lothar Jahn, alle selbst gespielt:
Gitarrenlaute
Orgel
Zwei Akustikgitarren
E-Bass
E-Drums
Stahlsaiten-Leier
E-Piano
Crwth (ein walisisches Saiteninstrument)
Dudelsack-Bordun

Gastmusikerin: Claudia Heidl (Rauschpfeife)

Texte, Musik und Arrangements: Lothar Jahn

Kontakt, Interviews und weitere Informationen:
Lothar Jahn, Guderoder Weg 6,34369 Hofgeismar, 05671-925355
lothar-jahn.de, E-mail-Kontakt  
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