Dr. Lothar Jahn
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Carl-Maria-von-Weber-
Preisträger 1988

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KLANGREISEN MIT DR. LOTHAR JAHN

Klangreise 01

Dr. Lothar Jahn, geb. 1957, ist Musikliebhaber, Musiker, Journalist, Kulturmanager und promovierter Musikwissenschaftler. Eine seiner Spezialitäten sind die Klangreisen. Diese setzen sich intensiv mit einem Künstler bzw. einer Band auseinander, sie arbeiten anhand von kommentierten Musikbeispielen, Biografie, Bildern, Videos und persönlichen Einschätzungen das Einzigartige des jeweils vorgestellten Acts heraus. Folgende Klangreisen mit jeweils knapp 2 Std. Länge (inkl. Pause) sind im Moment im Angebot:


Mit Pink Floyd zur dunklen Seite des Mondes
Tickende Uhren und himmlische Chöre, Synthiebässe zu hysterischem Gelächter: Willkommen in der Maschine! Die Tür schließt sich jetzt, Augen auf und ab ins innere All. Die Band, die in den späten 60er Jahren in London begann, mit elektronischen Klanginstrumenten ganz neue Sphären zu entdecken, wird von den Ursprüngen als Underground in den Swinging Sixties über die Erfolgsphase als Massenmagnet mit Werken wie "Wish you were here", "Dark Side of the Moon" und "The Wall" bis hin zu ihrem altersmilden Abschlussalbum "The Endless River" von 2014 durch die Höhen und Tiefen ihrer Karriere verfolgt. Dabei spielt auch die Bandpsychologie eine Rolle, dabei vor allem die Verarbeitung des Verlusts des Bandgründers und Vordenkers Syd Barrett und der Dauerkonflikt zwischen Roger Waters und David Gilmour. Passend zur Ausstellung "Their Mortal Remains" in Dortmund!

"Yeahyeahyeah!": Die Beatles im Kurzdurchlauf
DIE Band der 60er Jahre und ihre größten Hits - in nur 60 Minuten? Den rasanten Durchlauf durch die Swinging Sixties im Zeitraffer versucht der im Café Bahnhof schon von diversen Vorträgen, Klangreisen und Konzerten bekannte Hofgeismarer Musik-Spezialist Dr. Lothar Jahn. Von den Anfängen in ihrer Heimatstadt Liverpool über die harte Lehrzeit in Hamburg bis hin zum rasanten Durchbruch in London geht die "Magical Mystery Tour". Wir erinnern an schreiende Girls, die die Auftritte des stilprägenden Quartetts begleiteten, umjubelte Tourneen durch die ganze Welt und schließlich den kreativen Rückzug von der Bühne, der im Album "Sergeant Pepper's lonely Hearts Club Band" mündete, einem der ersten großen Kunstwerke der Rockmusik. Lösen sie das "Ticket to ride" zum Trip ins "Yesterday", folgen sie der "long and winding Road" zur "Penny Lane", steigen sie ein ins "Yellow Submarine".  Kurzum: "Come together" and "get back"l
>> Auf Wunsch mit anschließendem gemeinsamen Beatles-Lieder-Singen!

In memoriam David Bowie: Mit Major Tom zum schwarzen Stern
Lothar Jahn und Bowie AlbumEin multimedialer Abend auf den Spuren des Anfang des Jahres verstorbenen britischen Ausnahmekünstlers David Bowie: Sänger, Songwriter, Schauspieler, Popstar, über Jahrzehnte hinweg unglaublich kreativ und produktiv. Von den Swinging Sixties über die Ziggy-Stardust-Ära nach Amerika, dann direkt an die Mauer nach Berlin zu Klang-Experimenten mit Brian Eno, wo nebenbei sein größter Hit "Heroes" über eine Liebe an der Mauer und die Hoffnung der Überwindung von Grenzen entstand. In den Achtzigern folgt die kommerziell unglaublich erfolgreiche Phase rund um das Album "Let's dance" mit jahrelanger Tournee durch die größten Hallen der Welt. Dann die Popstar-Verweigerung als Bandmitglied der Garagen-Rocker Tin Machine, Experimente in den 90ern, eine lange Pause nach seinem Herzinfarkt 2003 beim Hurricane-Festival in Scheeßel. Und ein furioses Comeback 2013 mit "The Next Day" und der bewegende Abschied mit dem großartigen Blackstar-Album 2016.

> HNA-Presseartikel zum David-Bowie-Vortrag.


Sphärenklang und Röhrenglocken: Die Musik von Mike Oldfield
Minimal Music und Beethoven, Pink Floyd, die Shadows, spanische Gitarrenmusik und keltische Folklore – so unterschiedlich sind die Wurzeln der Musik des britischen Komponisten und Multi-Instrumentalisten Mike Oldfield. 1973 lieferte er mit seinem Debüt "Tubular Bells" gleich sein Meisterstück ab: ein Instrumental-Album, bei dem er fast alle Instrumente selbst spielte! Die Musik wurde erst Soundtrack zum Horror-Film "Der Exorzist" und dann zu einem der bestverkauften Alben aller Zeiten. Richard Branson gründete auf diesem Erfolg sein "Virgin"-Firmenimperium. Mit "Hergest Ridge", "Incantations" und "Ommadawn" knüpfte Oldfield an diesen grandiosen Start an, erprobte sich im Lauf der Jahre aber auch an anderen Genres: Mit "Five Miles Out", "Discovery" und "Man on the Rocks" ließ er es richtig krachen, mit den Popsongs "Moonlight Shadow" und "To France" (mit Maggie Reilly) und "Shadow on the Wall" (mit Roger Chapman") landete er Welthits. Arthur C. Clarkes Science-Fiction-Roman "Songs of Distant Earth" wurde bei ihm zur elektronisch-meditativen Klang-Collage. 2007 überraschte er sein Publikum mit dem klassisch angehauchten Orchester-Werk "Music of the Spheres". Bei der  Eröffnungsfeier der Olympiade in London 2012 begeistere er mit seiner Musik in einer großartigen Inszenierung von Starregisseur Danny Boyle, Anfang 2017 erschien ein Album im alten Stil: "Return to Ommadawn".

Klangreise 04
"And you want to travel blind" – In memoriam Leonard Cohen
Erneut startet die Reise in den Sechziger Jahren und endet in der Gegenwart: Es geht um den Singer/Songwriter Leonard Cohen, der im November 2016 verstorben ist. Der kanadische Songpoet mit der markanten tiefen Stimme ist Autor solch unsterblicher Lieder wie "Suzanne", "So long Marianne", "First we take Manhatten" und dem vielfach gecoverten "Hallelujah". Seine Lieder zeichnen sich durch tiefgründige Gedanken aus, die philosophisch um ewige Themen wie Liebe, Religion und Tod kreisen. Er hatte eine längere Liebesbeziehung mit Joni Mitchell, die darüber einige Lieder schrieb, eine kurze Affäre mit Janis Joplin, über die er seinen Song "Chelsea Hotel" schrieb. Seine großen Hits wurden von Stars wie Johnny Cash, Tori Amos, Joe Cocker, REM, Rufus Wainwright, Neil Diamond, Peter Gabriel, Sting  und Nick Cave interpretiert. In seinem von unendlich traurigem Geigenklang begleiteten Song "Dance me to the end of love" setzt der jüdische Sänger sich mit dem Thema Auschwitz auseinander. Kurz vor seinem Tod erschien das Album "You want it darker", das auf lakonische Art das Thema Tod behandelt, musikalisch wurde er dabei von seinem Sohn unterstützt. Es ist, ähnlich wie Bowies "Black Star", ein abschließendes künstlerisches Statement.
>> WLZ-Presseartikel 22.2.2017 zur Cohen-Klangreise.

"Zwischen Liebe und Zorn": Rockmusik in der DDR
„Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der von Westen kommt, einfach kopieren. Ich denke, liebe Genossen, mit der Monotonie des ‚yeahyeahyeah‘ und wie das alles heißt, sollte man doch Schluss machen.“ Diese Worte des DDR-Staatschefs Walther Ulbrichts von 1965 gegen die aufkommende Beatbewegung in Ostdeutschland waren zum Glück nicht das letzte Wort. Eine neue Musikergeneration wuchs wie selbstverständlich mit Beat, Rock und Pop auf, so dass eine breite Ostrock-Szene entstand, die schließlich sogar Unterstützung und Ausbildung erfuhr. Der Preis war starke Kontrolle und die Festlegung auf deutschsprachigen Gesang. Dies führte jedoch dazu, dass eine ganz besondere vieldeutige Poesie die Lieder prägte, bei der auch manche Botschaft zwischen den Zeilen steckte. Puhdys, Karat, Silly und vor allem City mit ihrem Megahit „Am Fenster“ wurden dabei auch im „kapitalistischen Ausland“ erfolgreich, der "Sachsendreier" Sterncombo Meißen, Elektra und Lift schwang sich derweil zu ungeahnten künstlerischen Höhen auf. Die Klangreise führt von den Sechzigern bis ans Ende der DDR. Musikwissenschaftler, Journalist und Musiker Dr. Lothar Jahn, der schon als Jugendlicher mit Interesse dieser Musik im Radio lauschte, erfüllt sich mit dieser Klangreise einen Herzenswunsch.


Ougenweide

Ougenweide - Deutscher Folkrock der Siebziger Jahre
Auf seiner fünften Klangreise widmet sich der Hofgeismarer Musikspezialist Dr. Lothar Jahn einer seiner Lieblingsbands aus den Siebzigern: der Folkrock-Band Ougenweide aus Hamburg. Die von Achim Reichel entdeckte und produzierten Band verband den Sound von Bands wie Fairport Convention mit mittelalterlichen Texten und Liedern. Sie war eine der fleißigsten Live-Bands der 70er und tourte unentwegt durch die deutschen Lande, kaum eine Stadthalle blieb unbespielt. Ihre Vertonung der "Merseburger Zaubersprüche" und Walther-von-der-Vogelweide-Adaptionen wie "Ouwe", "Nieman kan mit gerten" und "Gerhard Atze" sind bis heute Klassiker. Sie legten den Grundstein für die Mittelalter-Musikszene, auf die sich harte Rocker wie In Extremo ebenso berufen wie Mittelalter-Folkbands wie Poeta Magica und Triskilian oder Meister der Frühen-Musikszene wie Oni Wytars. Die Klangreise verbindet erneut Musik der Künstler, Bildmaterial, zeitgeschichtliche Einordnungen und persönliche Eindrücke von Lothar Jahn. Es gibt auch etwas zum Mitsingen!
> Ankündigung in der HNA Hofgeismar vom 8.3.17.

"Can you tell me where my country lies?": die britische Band Genesis 
Die britische Band Genesis war in den Siebziger Jahren ein kreativer Wegweiser - mit ihrer kunstvoll verschnörkelten Mischung aus Pop, Folk, Symphonik, Verkleidung und Spielwitz legten sie den Grundstein für eine neue Musikrichtung, die man später Prog-Rock nannte. Mit den Alben "Trespass", "Nursery Crime", "Foxtrot" und "Selling England by the Pound" legten sie in den frühen Siebzigern raffiniert verschachelte Werke von virtuoser Musikalität vor, die von Einfallsreichtum, Tiefgang und Mut zum Espieriment geprägt waren. Keiner hätte damals geahnt, das gleich zwei Mitglieder dieser vorschrobenen Truppe später als Solosänger zu Weltstars werden sollten: Peter Gabriel und Phil Collins.  Nachdem die Band mit  immer komplexeren Alben brilliert hatte - Höhepunkt war das rock-opernhafte  Album "The Lamb Lies Down On Broadway"-, verließ der geniale Songpoet Peter Gabriel Mitte der Siebziger die Band. Mit Phil Collins am Mikrophon entwickelte sich die Gruppe nach und nach immer mehr in Richtung Massengeschmack - ab den Achtzigern gelangen ihnen mit "Mama", "That's all", "Invisible Touch", "Land Of Confusion", "No Son Of Mine" und "I can't dance" Single-Hits, die nichts mehr mit den komplizierten Songstrukturen der Frühphase zu tun hatten. Lothar Jahn führt durch die Bandgeschichte und setzt da, wo es sich lohnt, die Lupe an.



Genesis

VIDEOS ZU PRODUKTIONEN DES KULTURMANAGEMENTS

Merseburger
Europäisches Minnesangfestival
ZDF-Sendung zur Großveranstaltung in Braunschweig

Falkenstein 2018
Falkenstein 2018
Beitrag des Publikumssiegers Iván López aus Spanien

Falkenstein 2017
Ich zôch mir einen Falken
Interpretiert von fünf Frauenstimmen im Wechsel

Ougenweide Jubiläum
Ougenweide-Jubiläuml
Gemeinsames Finale aller Akteure


Radio
Der Sängerkrieg auf der Wartburg
aus der Rundfunksendung zur Geschichte des Minnesangs von und mit Lothar Jahn


Friedhof Teil 1
Friedhofskonzert "Sing keine traurigen Lieder für mich"
Bad Arolsen, September 2014

Tannhäuser
Falkensteiner Minneturnier 2015
"Tannhäuser oder KEIN
Sängerkrieg auf der Wartburg"
Höhepunkte


Das Leben ist ein Würfelspiel
Das Leben ist ein Würfelspiel
aus dem Schülermusical "Rosen und Dornen", Hessentag Hofgeismar 2015


Diese heilige Zeit
Diese heilige Zeit
aus dem Weihnachtsprogramm


Anno 1414
Anno 1414
Ausschnitt aus dem Stück des Musiktheaters Dingo Februar 2014

Video "Es stunt ein frouwe"
Es stunt ein frouwe allein

Die Erfolgsproduktion vom Musiktheater Dingo

Mechthild von Magdeburg
Merseburger Zaubersprüche

Trailer zum "blauen Album"

Trauerkantate für den Arolser Stadtgründer
Trauerkantate

für den Stadtgründer von Arolsen,
mit Musiktheater Dingo, Solisten: Dagmar Jahn/Jochen Faulhammer

Video "Amours ou trop"
Amours ou trop

Lied von Blanka von Kastillien mit  Katharina grote Lambers und Musiktheater Dingo

Mechthild von Magdeburg
Mechthild von Magdeburg

Gesang: Frank Wunderlich, Katharina grote Lambers, Dagmar Jahn

Elisabeth von Thüringen Trailer
Elisabeth: Keine wie wir.
Trailer zum Mysterienspiel um Elisabeth von Thüringen (Premiere 2007)

Grussweise
Die Grußweise des Tugendhaften Schreibers
Holger Schäfer und Lothar Jahn

Lothar Jahn
Die Klage des Richard Löwenherz
solo gespielt von Lothar Jahn
auf seiner Dommel


Olaf Casalich
Zweiter Merseburger Zauberspruch
Olaf Casalich, Falkenstein 2013

Stella splendens
Stella splendens,
mit Musiktheater Dingo

Falkenlied Video
Friedhofskonzert Teil 2
Arolsen, September 2014

Sol
Sol
Solisten: Hans Hegner, Dagmar Jahn, Olaf Casalich, Ougenweide-Tribut 2014

Falkenlied Video
Falkenlied
Solistin: Katharina grote Lambers