Dr. Lothar Jahn
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Carl-Maria-von-Weber-
Preisträger 1988

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KLANGREISEN MIT DR. LOTHAR JAHN

Klangreise 01


Dr. Lothar Jahn, geb. 1957, ist Musikliebhaber, Musiker, Journalist, Kulturmanager und promovierter Musikwissenschaftler. Seit letztem Jahr ist er mit "Klangreisen" unterwegs. Diese setzen sich intensiv mit einem Künstler bzw. einer Band auseinander, sie arbeiten anhand von kommentierten Musikbeispielen, Biografie, Bildern, Videos und persönlichen Einschätzungen das Einzigartige des jeweils vorgestellten Acts heraus. Folgende Klangreisen mit jeweils knapp 2 Std. Länge (inkl. Pause) sind im Moment im Angebot:


KLANGREISE 01 – Mit Pink Floyd zur dunklen Seite des Mondes
Tickende Uhren und himmlische Chöre, Synthiebässe zu hysterischem Gelächter: Willkommen in der Maschine! Die Tür schließt sich jetzt, Augen auf und ab ins innere All. Dort wartet Arnold Layne in Frauenkleidern, Emily spielt und auch die Heilsarmee-Kapelle, doch bald spielt Syd schon nicht mehr mit. Er hat sein eigenes Tempo und sein eigenes Licht, der Flötenspieler bleibt am Sonnenaufgangstor zurück. Die andren fliegen weiter bis zum Mond und den Millionen und über allem schwebt jetzt eine göttliche Gitarre: Und der Zurückgeblieb’ne fliegt im Geist doch mit, die and’ren können niemals von ihm lassen, sie singen laut von seiner Mondsucht, wünschten, er wär da und lassen ihn selbst vor die große Mauer laufen. Dr. Lothar Jahn erzählt auf persönliche Weise zu viel Originalmusik die Geschichte vom abgedrehten Syd Barrett, vom größenwahnsinnigen Roger Waters und vom nimmermüden Gitarristen David Gilmour, vergisst auch nicht den Keyboard-Zauberer Rick Wright und den treuen Trommler Nick Mason: Pink Floyd vom “Insterstellar Overdrive” bis zum “Endless River”.

KLANGREISE 02 – In memoriam David Bowie: Mit Major Tom zum schwarzen Stern
Lothar Jahn und Bowie AlbumEin multimedialer Abend auf den Spuren des Anfang des Jahres verstorbenen britischen Ausnahmekünstlers David Bowie: Sänger, Songwriter, Schauspieler, Popstar, über Jahrzehnte hinweg unglaublich kreativ und produktiv. Von den Swinging Sixties über die Ziggy-Stardust-Ära nach Amerika, dann direkt an die Mauer nach Berlin zu Klang-Experimenten mit Brian Eno, wo nebenbei sein größter Hit "Heroes" über eine Liebe an der Mauer und die Hoffnung der Überwindung von Grenzen entstand. In den Achtzigern folgt die kommerziell unglaublich erfolgreiche Phase rund um das Album "Let's dance" mit jahrelanger Tournee durch die größten Hallen der Welt. Dann die Popstar-Verweigerung als Bandmitglied der Garagen-Rocker Tin Machine, Experimente in den 90ern, eine lange Pause nach seinem Herzinfarkt 2003 beim Hurricane-Festival in Scheeßel. Und ein furioses Comeback 2013 mit "The Next Day" und der bewegende Abschied mit dem großartigen Blackstar-Album 2016. Alle Phasen von Bowies Karriere werden beleuchtet, dabei gibt es auch für Insider noch Manches zu erfahren! Natürlich wird auch ein Seitenblick auf Bowies schauspielerisches Schaffen geworfen.

> HNA-Presseartikel zum David-Bowie-Vortrag.


KLANGREISE 03 – Sphärenklang und Röhrenglocken: Die Musik von Mike Oldfield
Minimal Music und Beethoven, Pink Floyd, die Shadows, spanische Gitarrenmusik und keltische Folklore – so unterschiedlich sind die Wurzeln der Musik des britischen Komponisten und Multi-Instrumentalisten Mike Oldfield. 1973 lieferte er mit seinem Debüt "Tubular Bells" gleich sein Meisterstück ab: ein Instrumental-Album, bei dem er fast alle Instrumente selbst spielte! Die Musik wurde erst Soundtrack zum Horror-Film "Der Exorzist" und dann zu einem der bestverkauften Alben aller Zeiten. Richard Branson gründete auf diesem Erfolg sein "Virgin"-Firmenimperium. Mit "Hergest Ridge", "Incantations" und "Ommadawn" knüpfte Oldfield an diesen grandiosen Start an, erprobte sich im Lauf der Jahre aber auch an anderen Genres: Mit "Five Miles Out", "Discovery" und kürzlich "Man on the Rocks" ließ er es richtig krachen, mit den Popsongs "Moonlight Shadow" und "To France" (mit Maggie Reilly) und "Shadow on the Wall" (mit Roger Chapman") landete er Welthits. Arthur C. Clarkes Science-Fiction-Roman "Songs of Distant Earth" wurde bei ihm zur elektronisch-meditativen Klang-Collage. Für den Spielfilm "Killing Fields" über die Herrschaft der Roten Khmer in Kambodia schrieb er eine beklemmende Filmmusik. 2007 überraschte er sein Publikum mit dem klassisch angehauchten Orchester-Werk "Music of the Spheres". Bei der  Eröffnungsfeier der Olympiade in London 2012 begeistere er mit seiner Musik in einer großartigen Inszenierung von Starregisseur Danny Boyle, Anfang 2017 erschien sein neues Album im ganz alten Stil: "Return to Ommadawn".

Klangreise 04

KLANGREISE 04 – "And you want to travel blind" – In memoriam Leonard Cohen
Erneut startet die Reise in den Sechziger Jahren und endet in der Gegenwart: Es geht um den Singer/Songwriter Leonard Cohen, der im November 2016 verstorben ist. Der kanadische Songpoet mit der markanten tiefen Stimme ist Autor solch unsterblicher Lieder wie "Suzanne", "So long Marianne", "First we take Manhatten" und dem vielfach gecoverten "Hallelujah". Seine Lieder zeichnen sich durch tiefgründige Gedanken aus, die philosophisch um ewige Themen wie Liebe, Religion und Tod kreisen. Er hatte eine längere Liebesbeziehung mit Joni Mitchell, die darüber einige Lieder schrieb, eine kurze Affäre mit Janis Joplin, über die er seinen Song "Chelsea Hotel" schrieb. Außerdem war er musikalisch eng verbunden mit Judy Collins, die viele seiner Lieder bekannt machte. Seine großen Hits wurden von Stars wie Johnny Cash, Tori Amos, Joe Cocker, REM, Rufus Wainwright, Neil Diamond, Peter Gabriel, Sting  und Nick Cave interpretiert.
In seinem von unendlich traurigem Geigenklang begleiteten Song "Dance me to the end of love" setzt der jüdische Sänger sich mit dem Thema Auschwitz auseinander. Kurz vor seinem Tod erschien das Album "You want it darker", das auf lakonische Art das Thema Tod behandelt, musikalisch wurde er dabei von seinem Sohn unterstützt. Es ist, ähnlich wie Bowies "Black Star", ein abschließendes künstlerisches Statement.
>> WLZ-Presseartikel 22.2.2017 zur Cohen-Klangreise.

Ougenweide

KLANGREISE 05 – Ougenweide - Deutscher Folkrock der Siebziger Jahre
Auf seiner fünften Klangreise widmet sich der Hofgeismarer Musikspezialist Dr. Lothar Jahn einer seiner Lieblingsbands aus den Siebzigern: der Folkrock-Band Ougenweide aus Hamburg. Die von Achim Reichel entdeckte und produzierten Band verband den Sound von Bands wie Fairport Convention mit mittelalterlichen Texten und Liedern. Sie war eine der fleißigsten Live-Bands der 70er und tourte unentwegt durch die deutschen Lande, kaum eine Stadthalle blieb unbespielt. Ihre Vertonung der "Merseburger Zaubersprüche" und Walther-von-der-Vogelweide-Adaptionen wie "Ouwe", "Nieman kan mit gerten" und "Gerhard Atze" sind bis heute Klassiker. Sie legten den Grundstein für die Mittelalter-Musikszene, auf die sich harte Rocker wie In Extremo ebenso berufen wie Mittelalter-Folkbands wie Poeta Magica und Triskilian oder Meister der Frühen-Musikszene wie Oni Wytars. Die Klangreise verbindet erneut Musik der Künstler, Bildmaterial, zeitgeschichtliche Einordnungen und persönliche Eindrücke von Lothar Jahn. Es gibt auch etwas zum Mitsingen!
> Ankündigung in der HNA Hofgeismar vom 8.3.17.



VIDEOS ZU PRODUKTIONEN DES KULTURMANAGEMENTS

Europäisches Minnesangfestival
Europäisches Minnesangfestival
ZDF-Sendung zur Großveranstaltung in Braunschweig

Das Leben ist ein Würfelspiel
Das Leben ist ein Würfelspiel
aus dem Schülermusical "Rosen und Dornen", Hessentag Hofgeismar 2015

Friedhof Teil 1
Friedhofskonzert "Sing keine traurigen Lieder für mich"
Bad Arolsen, September 2014

Tannhäuser
Falkensteiner Minneturnier 2015
"Tannhäuser oder KEIN
Sängerkrieg auf der Wartburg"
Höhepunkte

Das Leben ist ein Würfelspiel
Der Sängerkrieg auf der Wartburg
aus der Rundfunksendung zur Geschichte des Minnesangs von und mit Lothar Jahn